Minitrix V60
Bei EBAY gab es eine Minitrix V60. Ich habe schon mehrere (aktuelle Ausführung mit NEM 651 Schnittstelle), aber diese wurde sehr preiswert angeboten,
wahrscheinlich weil auch die seitlichen Geländer fehlten. Die Lok ist die ältere Ausführung noch ohne Schnittstelle.
Da aber der Preis gut war und sie eine Betriebsnummer hatte, die ich noch nicht in meiner Sammlung hatte, habe ich sie gekauft. Ich hatte auch noch Ersatzgeländer da.
Die Lok habe ich nun mit einen Glockenankermotor und einer Schnittstelle ausgerüstet.
Für den Glockenankermotor habe ich wieder eine Aufnahme aus Messing angefertigt, die die Abmaße des originalen Motors hat.
Da der Originalmotor ziemlich lang ist, gabe es auch noch Platz für eine kleine Schwungmasse. Deshalb habe ich einen Glockenankermotor mit zwei Achsen benutzt (DM-Toys, 0716D).
Hinten ist ein Deckel, um den Motor einschieben zu können.
Hinten ist auf der Oberseite eine Einfräsung und eine Rille für die Kabel.
Unten im vorderen Bereich ist noch ein Absatz eingefräst (wegen einer Erhebung des Fahrgestells). Außerdem ist eine Ausfräsung nötig für Anschlußpunkt des Radschleifer
an den ein Kabel angelötet wird.
Montage der Schwungscheibe.
Einschieben des Motors.
Beide Motoren im Vergleich. Die Kabel des Glockenankermotors wurden nach vorne gezogen (damit sie nicht an die Schwungscheibe kommen) und in die eingeräste Rille eingeklebt.
Am Gußteil des Fahrgestells gibt es zur Gewichtserhöhung ein Teil, was in den Führerstand ragt. Dieses muß für den Dekoder abgefräst werden. Dadurch gibt es auch einen freien
Füherstandsdurchblick. Außerdem wurde eine 10mm breite Einfräsung gemacht (für Schnittstellenbuchse und Dekoder).
Für die Stelle wo die kleine Platine mit den Entstörbauteilen plaziert war, habe ich zur Gewichtserhöhung noch ein Messingklötzchen gemacht. Dieses wird mit der Schraube, die die
Platine gehalten hat, in das Fahrgestell geschraubt (Bohrung der einen Schraube des Achshalters).
Mit den originalen Halteklammern befestigter neuer Motor. Hinter dem Motor sieht man die in der Ausfräsung eingeklebte Schnittstellenbuchse.
Schnittstelle fertig verdrahtet. Unter dem Dekoder habe ich das blanke Metall mit einem Stück Isolierband abgedeckt.
Mit neuen seitlichen Geländern.